Zeitraum vom 15.05. bis 22.05.2022


Für die Hilfsaktion in der Ukraine wird weiter gesammelt.

Bitte spenden Sie weiterhin dringend benötigte Hilfsgüter (siehe unten). Es wird immer wieder neue Hilfstransporte geben, die diese Waren an die richtigen Stellen bringen.

Kath. Ital. Mission:

Montag bis Donnerstag
10 bis 12 Uhr
Freitag
16 bis 18 Uhr

Die katholische Kirche in Wolfsburg hat ein Spendenkonto für die Hilfe in der Ukraine eröffnet, um Pastor Lavrentiev und Petro Hutsal zu ermöglichen, konkrete Nothilfe vor Ort zu leisten.

Empfänger:
Katholische Kirchengemeinde, St. Christophorus

Neues Konto!

IBAN: DE10 2699 1066 0858 0800 05

Volksbank BraWo
 
Verwendungszweck: Ukrainehilfe
und falls eine Spendenquittung benötigt wird, zum Verwendungszweck noch folgendes angeben: Straße, PLZ und ggf. Kürzel für den Wohnort

Zurzeit benötigen wir dringend:

  • Medikamente
  • Herren-Schuhe ab Größe 40
  • Konserven (mit Fleisch/Fisch)
  • Fertiggerichte in Dosen und andere haltbare Lebensmittel
  • Nudeln, Reis, Grieß
  • Kaffee, Tee, Zucker
  • Kindernahrung
  • Hygieneartikel

Die Güter können direkt in der Ital. Kath. Mission oder in den Pfarrbüros abgegeben werden.

Pastor Oleksandr, Bischof Gonscharuk, Pfarrer Dr. Roman Krat senden herzliche Grüße an die Gemeinden und bedanken sich für die großzügige Spendenbereitschaft und bitten uns um das GEBET für die Ukraine – UM DEN FRIEDEN.


Im Mai gings los.

Am 5. Mai wurde das Godehardjahr im Bistum Hildesheim eröffnet. Einen Überblick über die Aktionen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr können Sie sich hier verschaffen.

Pfr. Thomas Hoffmann ist dabei.


Der Kinderchor St. Christophorus sang für die Ukraine

In der Wolfsburger Fußgängerzone, im Outletcenter (Foto) oder nach der Palmsonntagsmesse in der Christophoruskirche wurde gesungen, nicht nur unser kirchliches Repertoire, sondern auch z.B. die Ukrainische Nationalhymne oder das polnische „Podaj reke Ukrainie“ („Reich der Ukraine die Hand“). Viele der Kinder sangen auch Solo. Bis jetzt haben wir über 1300,- € eingeworben, die ohne Abzug in das Hilfsprojekt von Pastor Lavrentiev geflossen sind. Trotz Coronabeschränkungen war das möglich, entweder mit großen Abständen in geschlossenen Räumen oder im Freien. Neben der Musik gab es leckere blau-gelbe Kekse und Spendentüten für diejenigen, die eine größere Summe geben wollten und eine Spendenquittung benötigten.

Dank sei den engagierten Müttern, die die Kinderchoraktionen zum Erfolg geführt haben.


Auch New York unterstützt die Not leidenden Menschen in der Ukraine.

Auch als Deutschsprachige Katholische Gemeinde New York sind wir tief betroffen und entsetzt über das unermessliche Leid, dass der unsägliche Krieg gegen die Ukraine Tag für Tag verursacht. Als Gemeinde und zusammen mit unseren amerikanischen Partnergemeinden haben wir Gebetsabende und Gottesdienste im besonderen Gedenken an die Menschen in der Ukraine organisiert, um zumindest ein Zeichen zu setzen: wir sind nicht ohnmächtig. Wir können mitfühlen, wir können Solidarität üben, wir können im Gebet verbunden sein. Ein echoer Lichtblick in dieser tragischen und traurigen Situation ist die großartige Hilfsbereitschaft, die so viele Menschen jetzt zeigen, ist der unermüdliche Einsatz so vieler Menschen guten Willens. Wir sind froh und dankbar, dass wir uns mit einer Spendenaktion, die bisher 12000 $ zusammengebracht hat, der Initiative zur Ukrainehilfe der Wolfsburger Kirchengemeinden anschließen dürfen. Danke! Es tut gut zu wissen, dass durch das Wolfsburger Projekt Hilfe direkt zu den Menschen kommt, die sie am meisten benötigen. Möge dieses Osterfest für alle, die Leid erfahren, und für alle, die sich solidarisch zeigen, zu einer echten Erfahrung neuen Lebens werden. Let us continue to help, let us continue to pray for Ukraine – auf beiden Seiten des Großen Teiches.


Treffen für ukrainische Familien. Möchten Sie mitmachen?

In unserem Jugendhaus Katju findet seit zwei Wochen sonntags ein Treffen für ukrainische Familien statt, um ihnen eine Gelegenheit für einen Austausch untereinander zu geben. In Ruhe einen Kaffee trinken, miteinander reden, Erfahrungen teilen und für die Kinder eine Möglichkeit zum Spielen und fröhlich sein.

Die Treffen finden sonntags von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr statt. Aktuell werden diese Treffen von zwei ehrenamtlichen Frauen unserer Gemeinde organisiert. Sie brauchen dringend Unterstützung, damit diese Treffen weiter stattfinden können.

Wir suchen also Ehrenamtliche, die bereit sind, bei der Organisation zu helfen.

Bitte melden Sie sich dafür unter:
hinz(at)kirchewolfsburg.de

Vielen Dank!


Schon im Einsatz

Der gespendete Transporter ist schon im Einsatz bei der Lebensmittelverteilung in der Ost-Ukraine.

Der Dank geht an alle, die dies ermöglicht haben.




Ukraine und weltweit: Gemeinsam für Frieden beten

Kirchen laden zu täglichen Gebeten in Wolfsburg ein.

Angesichts der Angriffe russischer Streitkräfte auf die Ukraine rufen christliche Kirchen in Wolfsburg zum ökumenischen Friedensgebet auf.

"Wir laden täglich um 18 Uhr (außer mittwochs und sonntags Hl. Messen) zu ökumenischen Friedensgebeten in die Wolfsburger Christophorus-Kirche ein", sagt Thomas Hoffmann, Dechant des Katholischen Dekanates Wolfsburg-Helmstedt. "Wir machen uns große Sorgen um die Menschen in der Ukraine, mit denen wir durch eine langjährige und intensive Partnerschaft verbunden sind.Mit den täglichen Andachten möchten wir unsere Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine und in Russland zum Ausdruck bringen. Wir sind uns sicher: Alle Menschen sehnen sich nach Frieden."

"Wir haben Angst vor Krieg – auch in Europa", sagt Christian Berndt, Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen. "Gemeinsam wollen wir mit vielen Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern unsere Sorgen vor Gott bringen und für Frieden beten."


Zur Lage der Kirche 2022

Liebe Gemeinde,

ich möchte Sie teilhaben lassen an meinen Gedanken zur aktuellen Situation unserer katholischen Kirche. So können Sie einschätzen, wie Ihr Pfarrer die Lage beurteilt.

Die Aufarbeitung der vielen Missbrauchsfälle der vergangenen Jahrzehnte in der Kirche hat große Fehler und Fehleinschätzungen auf unserer Seite deutlich gemacht. Wir in der Kirche haben viel zu sehr an unser Ansehen in der Öffentlichkeit gedacht. Wir haben Amtsträger geschützt, die Kindern und Jugendlichen sexualisierte Gewalt angetan haben. Die Opfer haben keine Hilfe oder wenig Hilfe von uns erfahren. Das ist beschämend. Das ist unmenschlich. Das ist furchtbar. Es steht im deutlichen Widerspruch zum Evangelium. Jesus ging es vor allem um die Armen, die Kleinen und die Hilfsbedürftigen. Wir, als Institution Kirche, haben Jesus verraten, auch wenn die Täter eine kleine Minderheit waren und jeder von Ihnen, da bin ich mir sehr sicher, vorbildliche Priester kennt. Die Schuld der Institution Kirche ist vor allem darin zu sehen, dass wir die Täter geschützt und eine Kirche geschaffen haben, in der den Opfern nicht geglaubt wurde, falls sie sich in einem Klima der Schweigegebote und der Intransparenz überhaupt getraut haben, von ihren schrecklichen Erfahrungen zu berichten.

Die Täter hatten häufig ein Amt in der Kirche. Ihr Auftrag war es, für Menschen da zu sein und sie zu beschützen. Was sie getan haben, hat auch schon vor 50 Jahren gegen Strafgesetze verstoßen. Dafür kann es keine Ausreden und keine Entschuldigung geben.

Die Aufarbeitung dieser Vorfälle hat vor 12 Jahren begonnen. Sie ging viel zu langsam voran, weil einige Diözesen immer wieder versucht haben, die Wahrheit nur häppchenweise an die Öffentlichkeit weiterzugeben. Es war ein großer Fehler, nicht schon frühzeitig externen Fachleuten die kirchlichen Archive und Personalakten zu überlassen, um so zu schnellen und qualitativ hochwertigen Ergebnissen zu kommen.

Wir als Kirche sind so tief gefallen, weil unser moralischer Anspruch sehr hoch ist. Wir hätten es deshalb besser wissen müssen. Dies hat zur Folge, dass wir in den nächsten Jahrzehnten in ethisch-moralischen Fragestellungen kein ernstzunehmender Partner in unserer Gesellschaft sein werden. Das ist tragisch, weil wir in vielen Bereichen etwas zu sagen haben, was unsere Gesellschaft bereichern könnte.

Mit folgenden Stichworten lässt sich das bisher Gesagte für mich zusammenfassen: Systemversagen, Leitungsversagen, Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust, Unfähigkeit, die Welt wahrzunehmen und mit ihr angemessen zu kommunizieren.

Die längst überfälligen Rücktritte von Bischöfen, die hoffentlich bald kommen werden, sind nicht der Ausweg, sondern nur eine notwendige Konsequenz. Was auch nicht hilft sind Versprechungen und Beteuerungen von Amtsträgern. Es helfen nur Taten. Die Kirche muss sich radikal verändern und demokratischer und offener, weiblicher und menschlicher werden. Sie muss den Gedanken aufgeben, dass sich alles um sie dreht und sie das Maß aller Dinge ist. In Zukunft muss klar sein: Es geht um Jesus Christus, um seine Worte und seine Taten, sein Menschenbild und seine Wahrheit. Es darf nicht mehr um die Kirche gehen. Als Institution und Glaubensgemeinschaft wird sie weiterhin wichtig sein, allerdings als eine, die Jesus Christus verkündet und den Menschen dient.

Ich weiß, dass viele von Ihnen momentan an der Kirche (ver)zweifeln. Überall spüre ich Resignation und Mutlosigkeit. Von vielen Menschen habe ich gehört, dass sie sich als Katholiken im Betrieb, im Freundeskreis, der Verwandtschaft oder der Familie in einer Verteidigungshaltung befinden. Vielen treuen Katholiken gehen so langsam die guten Argumente für die Kirche aus. Ich hoffe sehr, dass wir endlich notwendige Reformen angehen und umsetzen können und ein positiver Geist zurückkehrt.

Ein Hoffnungszeichen in eine gute Richtung hat die wichtige ARD Dokumentation „Wie Gott uns schuf – Coming out in der katholischen Kirche“ bewirkt. Sie lief zur besten Sendezeit und stellte den Zuschauenden 125 Menschen vor, die an Gott glauben, mit Herzblut in unserer Kirche arbeiten und queer, also homosexuell oder transgender sind. Es waren bewegende und zum Teil erschütternde Glaubenszeugnisse. Queer die Kirche zu lieben und in ihr zu arbeiten bedeutete bisher, mit großer Vorsicht, mit Selbstverleugnung, mit Kündigungsängsten und manchmal auch mit Repressionen zu leben. Leid, Zweifel, manchmal Depressionen, fehlende Anerkennung, Verleugnung und vieles mehr waren die Folge. Ich wünsche mir einen offenen und menschlichen Umgang der Kirche mit ihren Mitarbeitenden, der die Verschiedenheit und Buntheit der Menschen als Bereicherung ansieht. Die offizielle Kirchenpresse hat überraschend positiv auf die gezeigte Dokumentation reagiert. Auch die Reaktion der Kirchenleitung in unserem Bistum war ausgesprochen positiv. Generalvikar Martin Wilk spricht sich für ein Klima der Angstfreiheit in unserer Kirche aus, in der niemand aufgrund seiner sexuellen Identität diskriminiert werden dürfe. Ob sich aus der aktuellen Diskussion tatsächlich Veränderungen im Umgang mit queeren Menschen oder gar in der kirchlichen Lehre ergeben, wird die Zukunft zeigen
Katholisch zu sein ist heute eine große Herausforderung. Als Ihr Pfarrer wünsche ich Ihnen trotz oder gerade wegen der angespannten Situation gute Erfahrungen in unserer Kirche und besonders in Ihrer Gemeinde. Bei uns geschieht auch noch viel Gutes. Dies zu entdecken und weiterzuentwickeln ist wichtiger denn je.

Thomas Hoffmann


Angebote für Familien


Überall und doch vor Ort

geralt von pixabay.com

Das Dekanat Wolfsburg-Helmstedt ist nun auf Facebook und Instagram präsent. Wir laden Sie ein zu schauen, zu lesen, zu teilen und zu kommentieren, was die katholische Kirche in unserer Region bewegt!

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Sonntags um 18:00 Uhr findet der WHATSAPP-GOTTESDIENST statt. Er wird von einem Team Ehrenamtlicher und der Gemeindereferentin Patricia Hinz angeboten. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Einen Link zu verschiedenen Angeboten für Online-Exerzitien im Alltag finden Sie hier.

In einer Terminübersicht der Plattform katholisch.de finden Sie online-Gottesdienste, Fernseh- und Radio-Gottesdienste und weitere online-Veranstaltungen aus ganz Deutschland verlinkt.

zur Übersicht auf katholisch.de

Katholikenzahl = 12.943
(im Jahr 2020 = 13.218)

Gottesdienstbesuche am Sonntag = 567 = 4,4 %
(im Jahr 2020 = 464 = 3,5 %)

Erstkommunionen = 69
(im Jahr 2020 = 49)

Firmungen = 33
(im Jahr 2020 = 64)

Trauungen = 8
(im Jahr 2020 = 10)

Taufen = 63
davon Erwachsenentaufen = 2

(im Jahr 2020 = 43, davon Erwachsenentaufen = 3)

Kirchenaustritte = 162
(im Jahr 2020 = 106)

Konversionen = 2
(im Jahr 2020 = 3)

Wiedereintritte = 5
(im Jahr 2020 = 3)

Bestattungen = 91
(im Jahr 2020 = 105)

 

 




  
     Seelsorge-Hotline
     der christlichen Kirchen
     in Niedersachsen
 
     0800 – 111 20 17
     täglich 14 - 20 Uhr
     zum Flyer
  

Aktuelle Termine
06.06.22 17:00 Uhr
Wolfsburg
16.06.22 18:00 Uhr
Irish Pub
01.07.22
Begegnungsstätte St. Ludgeri in Helmstedt

Glockengeläut St. Bernward

Glockengeläut St. Christophorus